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Lösungsthema

Tubenendversiegelungsmaschine vs. kombinierte Abfüll- und Versiegelungsmaschine: Auswahl nach Materialzustand

Vergleich von Endversiegelungs- und Codierungsmaschinen, halbautomatischen und vollautomatischen Abfüll- und Versiegelungsgeräten basierend auf dem Zustand leerer oder befüllter Tu

Beispielszene zur Auswahl von Verpackungsmaschinen
Beispielhafte Verpackungsroute zur Maschinenauswahl. Die endgültige Konfiguration wird anhand von Mustern, Verpackungsmaterialien und Zielleistung bestätigt.
  • Bereits befüllte Tuben benötigen nur Endversiegelung und Codierung; leere Tuben erfordern Zuführung, Dosierabfüllung und Endversiegelung. Für kleine Chargen und viele Formate eignen sich halbautomatische Geräte; Sonderdeckel oder spezielle Tubenkörper erfordern separate Positionsprüfung.
  • Tuben werden je nach Anlieferung als leere oder befüllte Tuben für eine reine Endsiegelmaschine oder eine Abfüll-Endsiegel-Hauptmaschine ausgewählt.

Für Sie erstellte Lösungszusammenfassung

  • Bereits befüllte Tuben benötigen nur die Tuben-Endversiegelungs- und Codiermaschine. Leere Tuben werden je nach Auftrag und Personalorganisation mit halbautomatischer oder vollautomatischer Tuben-Abfüll-Endsiegelmaschine verarbeitet.
  • Rohrmaterial, Durchmesser, Inhalt und Endzugabe bestimmen gemeinsam die Abfüll- und Endsiegelmuster. Die Auswahl darf nicht nur anhand der Bezeichnung Kunststoff- oder Aluminiumrohr erfolgen.
  • Sonderdeckel und kontinuierliche Förderung sind separate Erweiterungen. Datumszeichen werden je nach Endsiegelprägung oder separater Codierposition validiert.

Der Anlieferungszustand ist die erste Weiche

Bei der Tubenauswahl ist zuerst entscheidend, ob die Tube leer oder bereits befüllt in die Maschine gelangt. Dieser Anlieferungsunterschied bestimmt, ob ein integrierter Prozess aus Tubenaufgabe, Abfüllung und Endversiegelung erforderlich ist.

Volle Tuben: nur Endversiegelung

Bereits befüllte Tuben müssen nur mit dem Ende in die Versiegelungs- und Codierungsmaschine eingeführt werden. Die vorgelagerte Stufe muss eine korrekte Füllmenge, saubere Endzone und klar ausgerichtete volle Tuben liefern.

Leere Tuben: Abfüllschritt hinzufügen

Projekte mit leeren Tuben erfordern Abfüllung und Endversiegelung. Halbautomatische Geräte eignen sich für manuelles Einlegen und Entnehmen; bei vollautomatischen Maschinen müssen kontinuierliche Zuführung, Abfüllung und Störungsbehebung verifiziert werden. Beide verwenden dieselbe Charge Tuben und Inhaltsstoffe für Versiegelungsmuster.

Produkt und Tubenmaterial gemeinsam testen

Das tatsächliche Produkt bestimmt Zuführung, Dosierung und Sauberkeit des Endbereichs. Die Schichtstruktur der Tube bestimmt die Heißsiegelung. Beide müssen an derselben Tubenprobe getestet werden, einschließlich Anlauf, kontinuierlicher Abfüllung, Stopp und Zustand nach dem Beschneiden.

Endbereich-Layout vor Formenbau festlegen

Zeichen, Siegelnaht und Schnitt der Endversiegelung teilen sich den Platz am Tubenende. Nach Festlegung des Layouts werden Positionen von Presswerkzeug, Zeichen und Messer konstruiert. An fertigen Tuben werden Schnittzugabe, Zeichenrichtung und Klemmspuren geprüft.

Sonderdeckel und Endversiegelung getrennt behandeln

Sonderdeckel-Lösungen behandeln Zuführung und Positionierung am Tubenkopf, nicht die Endversiegelung. Klappdeckel, Spitzausguss oder Pumpe müssen mit der Tube als Set montiert werden; Montagegrenzmuster aufbewahren.

Förderlinie beginnt mit stabilen Stationen

Nach Stabilisierung des Hauptprozesses kann die automatische Zuführungs-, Förder- und Versiegelungslinie für Tuben und Ausgabe organisiert werden. Die kontinuierliche Abnahme umfasst umgefallene Tuben, fehlende Tuben, Stopps und Formatwechsel.

Zusätzliche Codierung nach endgültiger Sichtfläche

Wenn das Datum den Prägebereich der Endversiegelung überschreitet, kann eine separate Inkjet-Codierung eingerichtet werden. Position hängt von Tubenoberfläche, Klemmung und Leserichtung des Verbrauchers ab.

Formatwechsel-Aufzeichnung deckt gesamte Tube ab

Für jede Spezifikation Muster von Tubenmaterial, Inhalt, Deckeltyp, Abfüllung, Endversiegelung, Zeichen und Schnitt aufbewahren. Bei Wechsel von Tube oder Material ab betroffener Station neu verifizieren.

Route comparison

01Endversiegelung und Codierung befüllter Tuben
  • Geeignet für Mehrformattuben, bei denen die vorgelagerte Stufe bereits abgefüllt hat und Endversiegelung, Chargennummer und Kantenbeschnitt separat behandelt werden müssen.
  • Die reine Endsiegelmaschine behält den vorhandenen Abfüllprozess bei und verarbeitet nur das Ende und die Chargennummer bereits befüllter Tuben.
  • Die dosierte Abfüllung vor der Tubenaufgabe ist nicht enthalten. Füllmenge, Abschluss und Endbereichszustand der Anlieferung liegen in der Verantwortung der vorgelagerten Stufe.
  • Wenn das Projekt mit leeren Tuben beginnt und keine andere Abfüllausrüstung vorhanden ist, fehlt bei nur einer Endsiegel- und Codiermaschine der Abfüllschritt für den Inhalt.
  • Einsatz einer Tuben-Endversiegelungs- und Codiermaschine. Mit bereits befüllten echten Tuben werden Sauberkeit des Endbereichs, Versiegelung, Codierung und Kantenbeschnitt validiert.
02Integrierte Abfüllung und Endversiegelung leerer Tuben
  • Geeignet für Pasten, Emulsionen oder andere geprüfte Materialien, die ab der leeren Tube kontinuierlich abgefüllt und endversiegelt werden müssen.
  • Die Abfüll-Endsiegel-Hauptmaschine organisiert Tubenaufgabe, dosierte Abfüllung und Endversiegelung in einem Prozess, sodass die Abnahme anhand desselben Fertigmusters erfolgen kann.
  • Inhalt, Rohrmaterial, Durchmesser, Endversiegelung und Reinigung müssen bemustert werden. Auch bei vollautomatischen Hauptmaschinen müssen Umrüstung und Störungsbehebung festgelegt werden.
  • Wenn die Tuben bereits von der vorgelagerten Stufe abgefüllt wurden und nur Endversiegelung und Codierung fehlen, wird keine Abfüll-Hauptmaschine erneut konfiguriert.
  • Für Mehrformat- oder manuell unterstützte Projekte wird eine halbautomatische Tuben-Abfüll-Endsiegelmaschine eingesetzt. Für stabile Serienaufträge kann eine vollautomatische Tuben-Abfüll-Endsiegelmaschine bewertet werden.
03Sonderdeckel und Linienanbindung
  • Geeignet für Projekte mit besonderer Deckel- oder Tubenausrichtung, bei denen die Hauptroute der Endversiegelung und die Anforderungen an nachgelagerte Zeichen bereits festgelegt sind.
  • Spezielle Spannvorrichtungen und Deckelzuführungen können für Klappdeckel, Spitzausguss oder Pumpspender eine Ausrichtungs- und Montagebemusterung aufbauen.
  • Sonderdeckel müssen zusammen mit Tubenkörper als Set validiert werden. Förderung und zusätzliche Codierung ersetzen nicht die Abnahme von Abfüllung oder Endversiegelung.
  • Wenn Standarddeckel in der vorhandenen Hauptmaschine stabil verarbeitet werden können und keine spezielle Deckelzuführungspositionierung erforderlich ist, wird kein zusätzlicher Sonderdeckelarbeitsgang hinzugefügt.
  • Je nach Deckeltyp wird das Sonderdeckel-Tubenverschlusskonzept eingesetzt. Nach Stabilisierung des Hauptprozesses werden die automatische Zuführ-, Förder- und Siegelverbundlinie sowie die Datums-/Chargen-Codiermaschine bewertet.

Kernprozess

01Anlieferungszustand der Tuben bestätigen

Zuerst unterscheiden, ob die Anlieferung aus leeren oder bereits befüllten Tuben besteht. Danach Rohrmaterial, Abmessungen, Endzugabe, Deckeltyp und Inhaltszustand erfassen.

02Endversiegelung und Codierung befüllter Tuben

Wenn die vorgelagerte Stufe bereits abgefüllt hat, verarbeitet die Tuben-Endversiegelungs- und Codiermaschine nur Endversiegelung, entsprechende Codierung und Kantenbeschnitt und prüft, ob Inhalt in den Endbereich gelangt ist.

03Abfüllung und Endversiegelung leerer Tuben

Bei Projekten mit leeren Tuben wird zuerst mit einer halbautomatischen Tuben-Abfüll-Endsiegelmaschine die manuelle Tubenaufgabe, Abfüllung und Endversiegelung validiert. Wenn der Mehrformatbetrieb stabil ist, wird eine kontinuierliche Hauptmaschine bewertet.

04Sonderdeckel und spezielle Positionierung

Für spezielle Tubenkörper oder Sonderdeckel wird ein eigenes Konzept zur Validierung von Deckelzuführung, Tubenausrichtung und Klemmung verwendet. Kopfbewegung und Endversiegelung werden getrennt abgenommen.

05Kontinuierliche Tubenaufgabe und Förderung

Wenn der Hauptprozess der Tuben stabil ist, kann die automatische Zuführ-, Förder- und Siegelverbundlinie den Ein- und Auslauf übernehmen und Start/Stopp, fehlende Tuben, umgefallene Tuben und Wiederanlauf abdecken.

06Zusätzliche Datums-/Chargenstation

Wenn die Endsiegelcodierung den gewünschten Inhalt nicht abdeckt, kann die Datums-/Chargen-Codiermaschine Zeichen auf dem Tubenkörper oder der Außenverpackung anbringen. Haftung und Lesbarkeit werden geprüft.

Zugehörige Geräte / Verbrauchsmaterialien

Musterdaten

01Anlieferungszustand der Tuben angeben

Ob die Tube bereits befüllt ist, bestimmt, ob die Maschine eine Tubenaufgabe und dosierte Abfüllung benötigt. Das Rohrmaterial bestimmt die Kontaktbedingungen der Endversiegelung.

Zustand leer oder befüllt, Durchmesser und Länge, Schichtaufbau, Endzugabe und mehrere echte Muster
02Echtes Material bereitstellen

Der Inhalt verändert Zuführung, Abschluss und Sauberkeit des Endbereichs. Bei bereits befüllten Tuben muss zusätzlich der Übergabezustand der vorgelagerten Stufe angegeben werden.

Serieninhalt, Viskosität und Temperatur, Partikel, Ziel-Füllmenge, Reinigungs- und Stoppzustand
03Tubenkopf und Deckeltyp bestätigen

Deckeltyp und Schulterausrichtung betreffen Tubenaufgabe, Positionierung und Sonderdeckelarbeitsgang. Es reicht nicht, nur die Endabmessungen anzugeben.

Muster von Standard- oder Sonderdeckeln, Schulterausrichtung, Deckelzustand und endgültige Präsentationsseite
04Zeichenmethode definieren

Die Codierung kann gleichzeitig mit der Endversiegelung erfolgen oder auf dem Tubenkörper liegen. Das Layout muss vor Kantenbeschnitt und Klemmung festgelegt werden.

Inhalt von Chargennummer und Datum, Präge- oder Druckverfahren, Zeichenposition, Richtung und Haftungsanforderungen
05Produktion und Werksgelände erläutern

Schichtaufträge und Formatwechsel betreffen die Betriebsplanung von halbautomatischen, vollautomatischen und Förderanlagen-Schnittstellen.

Aufträge je Format, Umrüsthäufigkeit, Personaleinsatz, Werkslayout und Übergaben zwischen vor- und nachgelagerten Stufen

Häufige Auswahlfehler

01Nicht zwischen leeren und bereits befüllten Tuben unterscheiden

Wenn für bereits befüllte Tuben eine Abfüll-Endsiegel-Kombimaschine gewählt wird, werden die vorgelagerten Schritte doppelt konfiguriert und vorhandene volle Tuben können möglicherweise nicht direkt verarbeitet werden.

02Gemeinsame Endsiegelaussage für verschiedene Rohrmaterialien

Kunststoff- und Aluminiumverbundrohre unterscheiden sich in Schichtaufbau und Dicke. Endversiegelung und Kantenbeschnitt können nicht die Parameter des anderen Materials übernehmen.

03Drucklayout später als Formenkonstruktion

Wenn Zeichen auf der Schnittlinie, im Klemmbereich oder an einer Biegeposition liegen, sind sie selbst bei Druckbarkeit am fertigen Produkt möglicherweise schwer lesbar.

04Optik statt Endsiegelprüfung verwenden

Nur die Endsiegelstruktur zu betrachten, reicht nicht aus, um die Produktverpackungsanforderungen zu beurteilen. Zusätzlich müssen je nach Tube und Inhalt entsprechende Tests gewählt werden.

05Sonderdeckelkonzept als Endsiegelmaschine behandeln

Der Sonderdeckel betrifft den Tubenkopf, die Endversiegelung das andere Ende. Positionierung, Bewegung und Abnahmeobjekte sind unterschiedlich.

Häufige Fragen

01Wie lässt sich der Konfigurationsumfang bei den beiden Tubenmaschinentypen bestimmen?

Die Konfiguration muss Punkt für Punkt anhand der Anlieferung der Tuben, des Rohrmaterials, des Abfüllbereichs, der Endversiegelung und Codierung, der Sonderdeckel sowie des Umfangs der Linienanbindung bestätigt werden. Erst nach Festlegung anhand von Mustern wird die Konfiguration erstellt.

02Welche Maschine wählt man, wenn der Inhalt bereits abgefüllt ist?

Es genügt eine Tuben-Endversiegelungs- und Codiermaschine. Im vorgelagerten Bereich muss jedoch eine Anlieferung mit korrekter Füllmenge und sauberem Tubenende bereitgestellt werden.

03Kann die Abfüll- und Endsiegelmaschine gleichzeitig die Chargennummer aufbringen?

Der Code kann im Endsiegelarbeitsgang geprägt oder mit einer separaten Datums-/Chargen-Codiermaschine aufgebracht werden. Die Methode wird je nach Zeicheninhalt, Rohrmaterial und lesbarer Position gewählt.

04Wie legt man die Abnahmeprüfung für das Tubenende fest?

Je nach Rohrmaterial und Produktanforderungen werden Abzieh-, Dichtheits- oder andere Verpackungstests ausgewählt, die auch Muster mit eingeklemmtem Material im Endbereich, beschnittenen Kanten sowie nach Stopp und Neustart abdecken.

05Können nach der Endversiegelung weitere Verpackungsstationen angebunden werden?

Eine automatische Zuführ-, Förder- und Siegelverbundlinie kann bewertet werden. Wenn Etikettieren oder Kartonieren zum Lieferumfang gehört, müssen entsprechende Geräte separat konfiguriert und die Schnittstellen bestätigt werden.

06Kann man das Konzept besprechen, wenn noch keine Tubenmuster vorliegen?

Anhand von Fotos und Abmessungen lassen sich der Anlieferungszustand und der Tubenform vorab beurteilen. Für die Konfiguration von Formen, Abfüllung und Endversiegelung sind jedoch Muster der Tuben, des Inhalts und der Deckel erforderlich.

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Bereits befüllte Tuben benötigen nur Endversiegelung und Codierung; leere Tuben erfordern Zuführung, Dosierabfüllung und Endversiegelung. Für kleine Chargen und viele Formate eignen sich halbautomatische Geräte; Sonderdeckel oder spezielle Tubenkörper erfor...

01Verpackungsbehälter
02Kernprozess
03Benötigte Ausrüstung
04Materialien
05Leistung und Automatisierung
06Musterdaten
Materialien

Schichtaufbau, Durchmesser, Länge und Endzustand von Kunststoff- oder Aluminiumverbundr... / Viskosität, Temperatur und Fadenziehen von Pasten, Emulsionen oder partikelhaltigen Inh... / Die Chargennummer kann beim Endversiegeln geprägt oder von einer Datums-/Chargen-Codier...

Musterdaten

Zustand leer oder befüllt, Durchmesser und Länge, Schichtaufbau, Endzugabe und mehrere... / Serieninhalt, Viskosität und Temperatur, Partikel, Ziel-Füllmenge, Reinigungs- und Stop... / Muster von Standard- oder Sonderdeckeln, Schulterausrichtung, Deckelzustand und endgült...

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